History

Alles begann 1991:

Mein Bruder Murat Karadag und ich - Ferat Karadag - gründeten den ersten Wochenmarktstand in Pforzheim mit Holzständen und Schirmen. Etwa zwei Monate später erweiterten wir uns um den Waldbronner Wochenmarkt, den Malscher Wochenmarkt und den in Grabenneudorf.

1992 standen wir dann zudem 3 mal die Woche vor dem Einkaufmarkt Kolossa in Ettlingen; wenig später haben wir die Erlaubnis für den Kolossa in Bulach dazu bekommen - auch 3 mal in der Woche...

Innerhalb kürzester Zeit wuchsen wir zu einem Sieben-Mann-Betrieb: meine Eltern waren in unserem Lager in Ettlingen mit der Vorbereitung von Delikatessen beschäftigt, mein Bruder, meine Schwägerin und ich waren ständig auf Wochenmärkten und meine Frau Karadag Güler, die derzeit zudem auch schwanger war, verkaufte in Ettlingen beim Kolossa. Einen weiteren Mitarbeiter hatten wir noch im Kolossa Bulach in Karlsruhe beschäftigt.

Das Ganze lief bis 1993 sehr gut und wir bekamen in Bugenberg einen Platz, in Pforzheim und der Stadt Weil am Rhein noch zwei Wochenmärkte. Im Kolossa in Bulach durften wir mittlerweile sogar im Eingangsbereich unsere Holzstände aufbauen. Wir arbeiteten Tag und Nacht, manchmal hat man sich doch selbst gefragt, was man da so tut, weil man außer einer Woche Urlaub keine Zeit mehr für die Familie und für sich sich selbst hatte.

1994 waren wir schon so weit, daß wir unsere Ware direkt aus Griechenland über unseren Lieferanten bestellen konnten. Alles ging sehr gut voran und ich konnte meinen zweiten Schwager (Sedat, Nusred) noch in unserem Unternehmen beschäftigen.

1995 wurde es dann schwieriger und schwieriger, denn wir hatten 2 Fordbusse gekauft und 2 Verkaufsanhänger. Nun mussten wir noch mehr arbeiten, damit wir unsere Schulden schnellstmöglich abzahlen konnten.

Ich, Ferat Karadag, hatte meine Ausbildung als Energie-Elektroniker fertig und war bei unserem Betrieb angemeldet. Aber wir alle mußten jetzt richtig überlegen, ob wir so weitermachen oder ob wir aufhören wollten und jeder von uns wieder seinen eigentlichen Beruf weiter ausübt. Das war eine sehr schwierige Entscheidung. Wir wollten nicht alles so einfach aufgeben!

1996 fiel die Entscheidung: wir beendeten unser Geschäft *Feinkost Karadag* und übergaben das Ganze unserem Mitarbeiter Seker, der die Stände so wie wir es angefangen hatten weiter führen sollte.

Die ganze Familie war ein bißchen erleichtert und natürlich auch traurig. Ich, Ferat Karadag, begann eine Anstellung als Elektriker. Nach zwei Jahren jedoch habe ich gemerkt, daß es nicht so weiter gehen kann. Das Geld langte nicht mehr, meine Frau war daheim mit meiner Tochter beschäftigt, ich mußte allein arbeiten und die Firma zahlte sehr schlecht.

Also beschloss ich, wieder einen Feinkostladen oder etwas Ähnliches zu eröffnen. Aber man kann nicht einfach anfangen wo man will! Ich wusste, daß es sehr schwierig war, einen guten Platz zu finden, also stieg ich in mein Auto und fuhr alle Plätze ab, die mir geeignet schienen - auf der Suche nach einem freien Standort.

Als ich am HIT-Markt vorbeikam sah es sehr gut aus: eine gute Verkehrsanbindung und großes Kundenpotenzial. Also beschloss ich einmal nachzufragen, ob sie einen Feinkostanhänger am Eingang gestatten würden.

Leider bekam ich eine Absage. Aber so leicht gab ich nicht auf und beschloss, meine Frau mit einer anderen Kollegin nochmals nachfragen zu lassen... Auch das funktionierte leider nicht! Die wollten einfach nicht! Angeblich hatten sie schlechte Erfahrungen gemacht mit einem ehemaligen Feinkoststand.

Also hatte es leider wieder nicht geklappt...

Ich berichtetete dann einem alten Freund (Marc Hägele) aus Ausbildungs- und Schulzeit von meinen Problemen und dieser meinte, er wolle mal schauen, was er da machen könne, da er jemanden vom HIT-Markt kennen würde.

Und er schaffte es tatsächlich! Im November '97 bekam ich die Zusage vom damaligen Marktleiter - zwar eingeschränkt, nämlich könne er mir die Garantie nur solange er als Marktleiter beim HIT tätig sei geben - aber immerhin!

Im Dezember habe ich mir in Hamburg dann einen Feinkostanhäger gemietet, was natürlich auch wieder ein großes Risiko war.

Zum Jahreswechsel '97 / '98 eröffnete ich dann meinen neuen Verkaufstand vor dem HIT-Markt.

Die folgenden 5 Jahre lang haben wir draußen bei Wind und Wetter unsere Kunden bedient. Morgens ging ich ins Geschäft, wo ich weiterhin als Energie-Elektroniker eingestellt war und ab 17:00 Uhr arbeitete ich weiter im Verkaufsstand.

Mitte Januar 2003 bekam ich dann das Angebot in den dortigen Blumenladen mit hinein zugehen. Wieder stand ich vor einer schwierigen Entscheidung und entschied mich dafür.

Ende Januar haben wir angefangen den Laden zu renovieren, und bereits Mitte März konnten wir unsere Neueröffnung feiern.

Nebenher hatte ich 2001 in der Abendschule meinen Elektroniker-Handwerksmeister angefangen - zur Sicherheit - und 2004 erfolgreich abgeschlossen.

Jetzt wird das Kleinunternehmen von Familienangehörigen bewirtschaftet: Schwägerin Ivone Karagüzel, meine Frau Gülay Karadag, meine Mutter Aysel Karadag, mein Vater Ihsan Karadag und ich - Karadg Ferat. Zudem haben wir noch 2 Teilzeitkräfte die uns tatkräftig unterstützen.

Unser Motto ist Kundenzufriedenheit, Sauberkeit, Qualität und ein hoffentlich weiterhin langjähriger Verkauf im HIT-Markt.

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